Cher Pierre – Trüffel mit Herkunft und Haltung
Wir sind Cher Pierre – ein kleines Team mit einer großen Idee: Trüffel aus der Region. Geerntet in alten Weinbergen des Enzkreises, mit Respekt für die Natur, viel Geduld und noch mehr Überzeugung. Was uns antreibt, ist die Verbindung aus Handwerk, Herkunft und Genuss. Wir wollten etwas schaffen, das nicht nur schmeckt, sondern auch Haltung zeigt.
Hinter Cher Pierre stehen wir: Juliette, Dominik und Thomas. Zwei Juristen, ein Agrarwirt, ein gemeinsamer Weg. Als Freunde gestartet, als Gründer gewachsen, als Trüffelunternehmer heute mittendrin. Uns verbindet die Überzeugung, dass man Dinge verändern kann – wenn man lange genug dranbleibt. Und dass echter Geschmack Zeit braucht.
Was als mutige Idee begann, ist heute unsere Arbeit, unsere Leidenschaft und unser ganz eigener Beitrag zu einer neuen Genusskultur – direkt vor der Haustür.
Zwischen Hitze, Hoffnung und dem ersten Trüffel
Unsere Geschichte beginnt 2013. Wir pflanzten über tausend junge Bäume – mit der Hand, im Vertrauen darauf, dass irgendwann Trüffel unter ihnen wachsen würden. Doch die Jahre vergingen. Es war heiß, trocken, mühsam. Viele Pflanzen gingen ein. Die Zweifel wurden größer als die Hoffnung. Und doch machten wir weiter.
2021 kam Giulietta zu uns – unsere Trüffelhündin, ausgebildet in Italien, mit feiner Nase und viel Energie. Ein Jahr später fanden wir den ersten Trüffel. Winzig. Aber da. Und plötzlich war alles anders. Aus dem Schweigen der Erde wurde ein Zeichen. Wir wussten: Es funktioniert.
Seitdem begleitet uns ein ständiges Auf und Ab. Mal finden wir viel, mal fast nichts. Mal feiern wir unsere Produkte auf Events, mal müssen wir alles absagen. Aber das gehört dazu. Und 2025 – nach zwölf Jahren Warten – durften wir zum ersten Mal erleben, was es heißt, echte Ernte einzufahren. Trüffel, Woche für Woche. Ein voller Korb. Und das Gefühl, dass sich jeder einzelne Schritt gelohnt hat.
Unsere Zukunft wächst unter der Erde
Unsere Trüffel wachsen in alten Weinbergen, ohne Chemie, ohne Maschinen, inmitten von Reben, Hainbuchen und Haselnusssträuchern. Wir arbeiten mit der Erde, nicht gegen sie. Unser Ziel ist es, ein Produkt zu schaffen, das Genuss, Verantwortung und Regionalität verbindet – nicht als Trend, sondern aus Überzeugung.
Gemeinsam mit Partnern entwickeln wir Produkte, die uns selbst begeistern: Trüffeleis mit Kälte Rudi, handgemachte Butter vom Aspichhof, besondere Gerichte in der Gastronomie, die unseren Trüffel feiern, anstatt ihn nur zu verwerten.
Was wir uns wünschen? Dass unser Weg weitergeht. Dass wir noch mehr Menschen für ehrlichen Genuss begeistern. Und irgendwann vielleicht sogar eine Bestellung aus Frankreich oder Italien erhalten. Nicht, weil wir das brauchen – sondern weil es uns zeigen würde, dass alles möglich ist. Wenn man dranbleibt.
Und genau das tun wir.
Unser Trüffelanbau im Enzkreis
Unsere Trüffel wachsen dort, wo wir verwurzelt sind: im Enzkreis. Zwischen alten Weinbergen, Haselsträuchern und kalkhaltigen Böden haben wir über viele Jahre hinweg eigene Anbauflächen aufgebaut. Geduld, Beobachtung und Respekt vor der Natur prägen unsere Arbeit – denn Trüffel lassen sich nicht erzwingen, sondern nur begleiten.
Das Zusammenspiel aus Bodenstruktur, Mineralität und regionalem Klima schafft die Grundlage für ein intensives, erdiges Aroma. Jede Saison verläuft anders. Qualität entsteht nicht durch Masse, sondern durch den richtigen Reifezeitpunkt und sorgfältige Selektion. Unsere Trüffel werden von Hand geprüft und nur dann geerntet, wenn sie ihr volles Aromapotenzial erreicht haben.
Dabei unterstützt uns unsere Trüffelhündin Giulietta mit feiner Nase und sicherem Gespür. Sie hilft uns, reife Trüffel schonend aufzuspüren – ohne die Natur unnötig zu belasten.
So entsteht ehrlicher Trüffelgenuss aus eigener Region – mit Herkunft, Charakter und Verantwortung.
Vom Anbau bis zum Genuss
Unsere Arbeit endet nicht bei der Ernte. Für uns beginnt dort der spannendste Teil: das Teilen.
Wer wissen möchte, wie sich ein reifer Trüffel im Boden anfühlt, wie intensiv sein Duft kurz nach der Ernte ist oder warum jede Saison anders schmeckt, erlebt das am besten persönlich. Bei unseren Veranstaltungen öffnen wir unsere Flächen im Enzkreis und geben Einblicke in Anbau, Saison, Reife und Qualität.
Bei unserer „La Chasse aux Truffes“ begleiten Sie uns auf die Suche nach dem schwarzen Gold. Gemeinsam mit unserer Trüffelhündin Giulietta erleben Sie, wie Trüffel aufgespürt und behutsam geborgen werden. Danach genießen wir die frisch entdeckten Trüffel stilecht – direkt vor Ort.
Darüber hinaus sind wir auf ausgewählten Genussveranstaltungen und kulinarischen Events präsent. Dort verbinden wir Handwerk, Herkunft und Geschmack – vom Anbau bis zum fertigen Teller.
Trüffel sind ein Naturprodukt. Sie erzählen Geschichten von Boden, Klima und Geduld. Unsere Events machen diese Geschichten erlebbar.
Trüffel im Kopf? Fragen im Herzen?
Häufige Fragen rund um den Trüffel
Wann ist Trüffelsaison?
Die Saison hängt von der jeweiligen Trüffelart ab. Burgundertrüffel (Tuber aestivum) sind in der Regel von Mai bis November erhältlich, während Périgordtrüffel (Tuber melanosporum) vor allem in den Wintermonaten Saison haben. Weiße Alba-Trüffel sind eine Herbstspezialität. Da Trüffel Naturprodukte sind, können Witterung und Ertrag die Verfügbarkeit beeinflussen.
Wie erkennt man die Qualität eines Trüffels?
Ein hochwertiger Trüffel besitzt eine feste Konsistenz, eine ausgeprägte Marmorierung im Inneren und ein intensives, sortentypisches Aroma. Der Reifegrad spielt eine entscheidende Rolle: Nur voll entwickelte Trüffel entfalten ihren charakteristischen Geschmack.
Wie lagert man frische Trüffel richtig?
Frische Trüffel sollten im Kühlschrank bei etwa 2–4 °C gelagert werden. Am besten werden sie in Küchenpapier eingeschlagen und in einem luftdurchlässigen Behälter aufbewahrt. Das Papier sollte täglich gewechselt werden. Je nach Sorte bleiben frische Trüffel mehrere Tage bis zu einer Woche aromatisch.
Wie verwendet man frische Trüffel am besten?
Frische Trüffel werden meist roh und in feinen Scheiben über warme Speisen gehobelt. Klassische Gerichte sind Pasta, Risotto, Kartoffelgerichte oder Eier. Hitze sollte nur indirekt wirken, damit das Aroma erhalten bleibt.
Wachsen alle Trüffel von Cher Pierre auf eigener Farm?
Ein Teil unserer Trüffel stammt aus eigenem Anbau im Enzkreis. Ergänzend arbeiten wir mit ausgewählten Partnerbetrieben zusammen, deren Qualitätsstandards unseren entsprechen. Jede Trüffel wird unabhängig von ihrer Herkunft von uns geprüft und selektiert.